Der Fachkräftemangel ist real – und klassische Stellenanzeigen auf Job-Portalen reichen längst nicht mehr aus. Wer heute die besten Talente gewinnen will, muss dort präsent sein, wo sich potenzielle Mitarbeiter aufhalten: in den sozialen Medien.
Menschen scrollen täglich durch Instagram, LinkedIn oder TikTok – oft ohne aktiv nach einem Job zu suchen. Genau hier liegt die Chance: Sie erreichen auch passive Kandidaten, die eigentlich gar nicht auf Jobsuche sind.
Die Zahlen sprechen für sich:
Ideal für: Fach- und Führungskräfte, B2B-Bereich
Was funktioniert: Authentische Einblicke ins Unternehmen, Mitarbeiter-Stories, Fachbeiträge
Tipp: Nutzen Sie LinkedIn nicht nur zum Posten von Stellenanzeigen. Zeigen Sie, was Ihr Unternehmen besonders macht – Unternehmenskultur, Team-Events, Erfolge.
Ideal für: Jüngere Zielgruppen, kreative Berufe
Was funktioniert: Behind-the-Scenes-Content, Team-Vorstellungen, Stories mit Polls
Tipp: Authentizität schlägt Hochglanz. Zeigen Sie echte Mitarbeiter, echte Büro-Momente, echte Stimmung.
Ideal für: Lokale Märkte, gewerbliche Berufe
Was funktioniert: Community-Gruppen, gezielte Werbeanzeigen, lokale Reichweite
Ideal für: Azubis, junge Fachkräfte
Was funktioniert: Humor, kurze Einblicke, "Day in the Life"-Videos
Ihre Mitarbeiter sind Ihre besten Recruiter. Ermutigen Sie sie, Inhalte zu teilen und über ihren Job zu sprechen. Authentischer geht's nicht.
Videos performen auf allen Plattformen besser als reine Text- oder Bild-Posts. Sie müssen nicht aufwändig sein – oft reicht ein Smartphone.
Bauen Sie zuerst eine Marke als attraktiver Arbeitgeber auf. Die Bewerbungen folgen dann von selbst.
Mit etwas Geld können Sie Ihre Reichweite massiv erhöhen und genau Ihre Zielgruppe ansprechen (nach Alter, Wohnort, Interessen, aktueller Position).
Kommentieren, liken, interagieren – Social Media ist keine Einbahnstraße. Wer nur sendet, verliert.
Nur Stellenanzeigen posten
Unregelmäßige oder gar keine Aktivität
Hochglanz-Content statt authentischer Einblicke
Keine klare Ansprache der Zielgruppe
Bewerbungsprozess zu kompliziert
Social Recruiting ist 2026 kein Nice-to-have mehr, sondern ein Must-have. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht auf allen Plattformen aktiv sein. Wählen Sie 1-2 aus, die zu Ihrer Zielgruppe passen, und machen Sie diese richtig.
Wichtig ist: Fangen Sie an. Nicht perfekt, aber authentisch.
Sie möchten mit Social Recruiting starten, wissen aber nicht wie? Wir beraten Sie gerne – von der Strategie bis zur Umsetzung.